Pucken…Was ist das ?

Pucken was ist das ?

Du hast den Begriff Pucken schon mal gehört aber weißt nicht genau was das ist?
Hier wird dir erklärt was Pucken ist und wie du es richtig machst.

 

Inhaltsverzeichnis:
· Was ist Pucken
· Wann darf ein Baby nicht gepuckt werden
· Wann soll gepuckt werden
· Wie wird gepuckt

Was ist Pucken?

Baby-Pucken

Pucken ist eine bestimmte Wickel-Methode die es schon über sehr viele Generation gib.
Bei dieser Methode werden die Babys bzw. Sauglinge in ein spezielles Tuch, heute gibt es auch schon spezielle Pucksäcke gewickelt. Diese Methode ist schon seit dem 19. Jahrhundert bekannt und wird in vielen Kulturen angewendet. In einigen Kulturen wird das Baby nicht nur zum Schlafen gepuckt. Es wurde angenommen dass das Baby durch das Pucken stabilisiert wird da es in den ersten Lebenswochen noch relativ schlapp bzw. instabil ist und sich die Muskulatur erst aufbauen muss. Dennoch muss und darf ein neugeborenes nicht die ganze Zeit gepuckt werden dies würde sich negativ auf die Entwicklung und den wachstum auswirken. Wenn das Kind auch außerhalb der Schlafzeiten viel gepuckt wird kann das den Bewegungsdrang und die Entwicklung stören, deshalb bitte wenn möglich noch während der Schlafenszeiten pucken.

Wann darf ein Baby nicht gepuckt werden?

1. Bei bereits bekannten Hüftschäden, Fehlstellungen der Hüfte ( wenn das Baby eine Spreizhose tragen muss)
2. Wenn das Baby krank ist und Fieber bzw. erhöhte Temperatur hat (ACHTUNG!!! Gefahr vor Überhitzung)
3. An heißen Tagen im Sommer hier besteht auch wieder die Gefahr von Überhitzung
4. Wenn ihr Kind das Pucken total ablehnt und auch nach einer gewissen Gewöhnung an das Tuch nicht mit der Situation zurechtkommt
5. Durch zu langen liegen auf einer Stelle erhöht sich die Gefahr der Abplattung des Hinterkopfs

Wann soll gepuckt werden?

Das Pucken sollte auf keinen Fall übertrieben werden. Bedeutet, dass Baby sollte nur zum Schlafen gepuckt werden, wenn möglich nur für den Nachtschlaf. Sollte ihr Kind mittags nicht in den Schlaf finden kann ggf. auch hier gepuckt werden.
Es gibt auch Situationen wo ihr Kind ggf. überdreht ist und einfach nicht zur Ruhe kommt. Hier kann das Pucken sehr hilfreich sein, damit sich ihr Kind wieder entspannt und zur Ruhe kommt. Viele Babys fühlen sich mit dieser eingeschenkte Bewegungsfreiheit geborgen, da sie dies aus dem Mutterleib kennen. Andere Babys mögen diese enge gar nicht und wehren sich stark dagegen. Hier sollte jeder sein Kind beobachten und kann somit auch feststellen, ob es dem Kind mit dem pucken gut geht.

Kinder die einen starken Moro-Reflex (das Zucken beim Schlafen) haben und sich somit aus dem Schlaf reißen, können durch das pucken besser und ruhiger schlafen, weil sie sich nicht mit z.B dem zuckendem Arm schlagen. Dieser Reflex ist besonders in den ersten 5 Monaten ausgeprägt. Je möblier ihr Baby wird desto weniger sinnvoll wird das Pucken.

Wann sollte man mit dem Pucken aufhören?

Mit der Zeit wird Ihr Baby immer mobiler und kann sich ggf. auch schon selbstständig auf dem Bauch drehen.
Dann ist der Zeitpunkt gekommen an dem Sie nicht mehr Pucken sollten. Sobald Ihr Baby es schafft sich von der Rückenlage auf die Bauchlage zu drehen, sollten sie sich vom Pucken verabschieden. Ihr Baby wird es wahrscheinlich im gepuckten Zustand nicht schaffen, sich wieder zurück in die Rückenlage zu drehen, da die Arme durch das Pucken an den Körper fixiert sind.
Zum anderen brauchen Sie in dieser Zeit auch Platz, damit sie frei strampeln können und somit ihre Muskeln zu stärken. Hier sollten Sie dann keinen Pucksack mehr verwenden sondern einen normalen Schlafsack ,indem sich ihr Kind frei bewegen kann.

Wie wird gepuckt?

Es gibt diverse Arten und Methoden wie das Kind gepuckt wird. Einige verwenden entsprechend große Baumwolltücher, die auf eine spezielle Weise um das Kind gewickelt werden. Diese Methode ist ok, wenn das Baby kurz beruhigt werden soll aber da auch hier die Beine fixiert sind, empfehle ich eher einen speziellen Pucksack*.
Bei diesem Modell werden nur die Arme des Kinds fixiert und die Beinchen werden in eine leichte Anhock-Spreiz-Haltung gebracht. Das Baby ist somit noch in der Lage die Beine zu bewegen, wird aber nicht durch ggf. zuckende Arme aus dem Schlaf gerissen.
Bei diesem Pucksack werden die Arme in spezielle Taschen gelegt die dann um den Oberkörper gelegt werden. Die Arme liegen somit auf der Brust und Bauch des Babys und mit Hilfe des Klettverschlusses kann bestimmt werden wie eng das Baby gewickelt werden soll. Unter der Hüfte ist ebenfalls eine Lasche die mit einem Klettschluss geschlossen wird.
Durch diese Lasche werden die Beine in die Anhock-Spreiz- Haltung gebracht. Anschließend wird der untere Teil des Sacks über die Beinchen gezogen, so dass kein zusätzlich Schlafsack oder Decke notwendig ist.

Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Schritt 6

Weiter Informationen über dem Pucksack von Ergobaby erhalten Sie hier=> Pucksack *

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